April

Der eigenwilligste und wechselhafteste Monat des Jahres hat gerade begonnen, Ostern steht auch schon vor der Tür, und irgendwie wundere ich mich darüber, weil gefühlt vorgestern erst Silvester war. Wo ist nur der März geblieben? Kinotechnisch fehlen mir immer noch ein oder zwei Filme, die ich sehen muss, und nun drängen bereits viele weitere Produktionen in die Kinos. In den nächsten Wochen starten nämlich eine Menge Filme, darunter sind aber leider nur wenige persönliche Highlights. Es gibt zwar etliche Werke, auf die ich einigermaßen neugierig bin, aber die meisten fallen eher in die Kategorie: Hmm, da warte ich mal die Kritiken ab.

Ob ich mir Ein Minecraft Film anschauen werde, hängt vermutlich von den Zuschauerbewertungen und meiner Laune ab. Der Super Mario Bros. Film war ja nicht so meins, Jumanji hat mir aber ganz gut gefallen, also mal sehen.

The Amateur ist ein typischer Rache-Actioner mit Rami Malek in der Hauptrolle, der sich als CIA-Analyst mit bösen Buben anlegt. Könnte spannend sein.

Stormskärs Maja – Von der Liebe getragen, von Stürmen geprägt ist eine epische Liebesgeschichte, die im 19. Jahrhundert auf einer entlegenen finnischen Insel angesiedelt ist. Tolle Bilder, kraftvolle Atmosphäre, aber wer denkt sich nur diese deutschen Untertitel aus?

Parthenope: Paolo Sorrentino macht schöne Filme, in denen man sich verlieren kann. Mal sehen, wie sein neuestes Werk ist, das einen mystischen Einschlag zu besitzen scheint.

Blood & Sinners: Aus dem Trailer werde ich nicht schlau, was grundsätzlich nicht schlecht ist, macht er einen auf diese Weise neugierig auf die Geschichte, die wohl im Horror-Genre angesiedelt ist.

The Accountant 2 ist eine weitere unerwartete Fortsetzung, die man nicht gebraucht hätte, die aber nun, wo sie schon mal da ist, nicht uninteressant klingt. Der erste Teil war recht unterhaltsam, mal sehen, wie das Sequel geworden ist.

Der Pinguin meines Lebens habe ich bereits gesehen und fand ihn toll. Wirklich sehenswert.

Das sind bereits alle Titel, die mir ins Auge gefallen sind. Vielleicht gibt es noch ein paar Überraschungen, vielleicht auch einige Enttäuschungen, aber für einige schöne Stunden im Kino sollte gesorgt sein. Vielleicht bringt uns ja der Wonnemonat Mai wonnigere Filme?

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Pi Jays Corner von Pi Jay. Setze ein Lesezeichen zum Permalink.

Über Pi Jay

Ein Mann des geschriebenen Wortes, der mit fünfzehn Jahren unbedingt eines werden wollte: Romanautor. Statt dessen arbeitete er einige Zeit bei einer Tageszeitung, bekam eine wöchentliche Serie - und suchte sich nach zwei Jahren einen neuen Job. Nach Umwegen in einem Kaltwalzwerk und dem Öffentlichen Dienst bewarb er sich erfolgreich an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Er drehte selbst einige Kurzfilme und schrieb die Bücher für ein halbes Dutzend weitere. Inzwischen arbeitet er als Drehbuchautor, Lektor und Dozent für Drehbuch und Dramaturgie - und hat bislang fünf Romane veröffentlicht.