Kommenden Sonntag werden wieder die Oscars verliehen, und daher geht es in dieser Woche um drei nominierte Filme. Ich hadere immer noch, ob ich mir die Veranstaltung ansehen soll oder nicht, und werde mir aus beruflichem Pflichtgefühl wohl zumindest den Anfang anschauen und ins Bett gehen, wenn ich zu müde bin.
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Midway
Kürzlich hat Roland Emmerich das Ende seiner Karriere angekündigt. Noch ein großer Katastrophenfilm, der sich mit dem Klimawandel beschäftigen wird, soll in ca. zwei Jahren entstehen, dann wird es Zeit für die Rente. Emmerich wäre allerdings nicht der erste Regisseur, der seinen Ruhestand verkündet, um dann wieder von seinen Plänen Abstand zu nehmen. Und nur weil er keine Big-Budget-Filme mehr drehen will, heißt das nicht, dass er nicht weiterhin produzieren wird – oder bei einem kleineren Film vielleicht doch noch mal im Regiestuhl Platz nimmt. Wir werden sehen.
WeiterlesenMoonfall
Sollte man sich als Filmliebhaber tatsächlich Filme im Flugzeug anschauen? Auf einem winzigen Bildschirm, für den sie meistens zurechtgeschnitten werden, mit lauten Mitreisenden und schlechtem Ton? Sollte man vermutlich nicht, aber auf der anderen Seite vergeht so die Zeit bis zur Landung wesentlich schneller. Und man muss sich ja keine Meisterwerke ansehen …
WeiterlesenMärz
Es ist eine Weile her, seit ich meine Monats-Favoriten vorgestellt habe, aber nun wird es wieder Zeit. Im März werden auch die Oscars vergeben, und wenn ich ganz ehrlich bin, interessiert es mich nicht die Bohne mehr, wer einen Preis bekommt.
WeiterlesenWenn die Gondeln Trauer tragen
Mark G. und ich hatten neulich eine kurze Diskussion darüber, ob man den bald startenden Missing als Horrorfilm bezeichnen kann. Natürlich gibt es unterschiedliche Ausrichtungen im Genre und verschiedene „Härtegrade“ (zwischen einem eher sanften Gruselfilm wie The Others und einem brutalen Slasher wie Texas Chainsaw Massacre liegen nun mal Welten – und Ozeane aus Blut und Gedärm), aber bestimmte Elemente sollten schon enthalten sein: übernatürliche Wesen, Ereignisse oder Bedrohungen, ob diese sich nun als real entpuppen oder nicht, und genretypische Szenen, in denen der Zuschauer mit seinen Ängsten konfrontiert wird.
WeiterlesenDer Mann mit der Todeskralle
Bleiben wir in den Siebzigerjahren und beschäftigen wir uns mit einem weiteren Klassiker jener Zeit, der gleichzeitig ein Klassiker des Martial-Arts-Genres ist. Wie Steve McQueen, mit dem er eng befreundet war, ist sein Hauptdarsteller Bruce Lee eine Legende, deren Namen man selbst dann kennt, wenn man nicht weiß, in welchen Filmen er mitgewirkt hat. Und in seinem Fall sind es eine Menge Filme, wenn man bedenkt, dass er aus einer Schauspielerfamilie stammt und bereits mit drei Monaten zum ersten Mal vor einer Kamera stand. Oder wohl eher lag.
WeiterlesenGetaway
Ende der Sechziger-, Anfang der Siebzigerjahre kam es zu einem Umbruch in der amerikanischen Filmindustrie und zur Geburt des New Hollywood. Die Filme wurden härter, pfiffen auf die bisherigen Regeln und brachen Tabus. Oft waren Außenseiter die Helden, wie in Bonnie und Clyde oder Easy Rider, oder es kam zu ungewöhnlichen Paarungen wie in Die Reifeprüfung oder Harold und Maude, die der Gesellschaft den Spiegel vorhielten. Die Inszenierungen waren weniger glamourös, dafür realitätsnäher und mitunter pseudo-dokumentarisch.
WeiterlesenAmmonite
2017 feierte der Autor und Regisseur Francis Lee mit seinem Langfilm-Debüt God’s Own Country, einer Liebesgeschichte zwischen einem Farmer und seinem ausländischen Hilfsarbeiter, einen großen Kritikererfolg. Drei Jahre später kam mit Ammonite quasi das lesbische Gegenstück in die Kinos. Ist es der Versuch, einen Erfolg mit anderen Mitteln zu kopieren, oder verbirgt sich dahinter eine originelle Geschichte?
WeiterlesenLabor Day
Fast zehn Jahre lang stand dieser Film auf meiner Watchliste. Der Grund dafür war der Trailer, an den ich mich noch vage erinnere und der auch visuell überzeugen konnte, aber eine allzu kitschige Story suggerierte, von einer Frau, die sich in einen flüchtigen Verbrecher verliebt.
WeiterlesenTitanic
Unfassbare 25 Jahre ist es her, seit der Film in die Kinos kam, und je mehr solcher Jubiläen zu feiern sind, desto älter dürfen wir, die wir diese Filme damals im Kino gesehen haben, uns fühlen. Ich kann mich noch daran erinnern, Titanic als junger Filmstudent zusammen mit einigen Freunden von der Filmakademie in Ludwigsburg gesehen zu haben, weiß noch, wie wir anschließend über die grandiosen Spezialeffekte diskutiert und uns über die doch eher magere Geschichte amüsiert haben.
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